• Viola Nunn Fachfrau für...
    Gemeinsam sind wir stark! Ich glaub an uns und starte das Spendenkonto mit 50,00 Euro
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    Ich wünsche Euch viel Glück, ihr schafft das!!!!!!!!!!!!!! Gitti
  • Barbara Kluthe
    Liebes WW Team, ich drücke euch für einen erfolgreichen Lauf alle Daumen und wünsche euch "trotz allem :)" viel Spaß! Barbara
  • Nadine Kipry
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  • Viola Nunn Fachfrau für...
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  • Barbara Rode
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  • henning cloes
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  • Weight Watchers (...
  • Annette Knoke
    Toi toi toi
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    Ich werde an Euch denken. Ihr seid schon richtig gut.
  • Dirk Pansa
    Hallo WW-Team, wünsche viel Erfolg! Der Spendenaufruf kam zum günstigsten Zeitpunkt: Habe gerade selber eine Woche Wandern im Harz hinter..
  • Annette Knoke
    Toi, toi, ich drücke euch allen die Daumen, vielleicht feuere ich euch an - persönlich -
  • Hans-Jürgen Kunze
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Team-Mitglieder: €3865,00
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Peter Muessig-Trapp, Viola Nunn, Hans-Jürgen Kunze, Nicole Meermann
Team-Supporter/innen:
Matthias Nunn, Leonardo Cerami
Heimatort:
Hannover
 
Warum wir teilnehmen:
Gutes tun und 'ne Runde angeben :-)

Blog



Unsere Teammitglieder

Leonardo Cerami | 14.07.2010 @ 20:45

 
   
 
 
 Viola    Nicole    Matthias    Jürgen    Peter    Leo

    Wer etwas mehr über die einzelnen Teammitglieder lesen möchte, der scrollt einfach nach unten. Dort hat jeder einige Worte verfasst. Ein paar spannende Bilder gibt's auch zu sehen  .
 
Einen ganz herzlichen Dank an alle, die an uns glauben, uns unterstützen und kräftig dazu beigetragen, dass unser Spendenkonto wächst! Vielen, vielen Dank!

Geplante Ankunft / ZDF

Leonardo Cerami | 07.09.2010 @ 06:28
Ziemlich aufgeregt fiebern wir dem Start des Trailwalkers entgegen. Wir sind oft gefragt worden, wann wir durch das Ziel laufen werden. Wir haben uns einige Gedanken gemacht und einige Planungen vorgenommen. Für alle die, die es wissen wollen: wir werden vorraussichtlich Sonntag gegen 09:30 Uhr das Ziel erreichen. Genaueres erfahrt Ihr aber hier im Blog oder bei mir und Matthias.

Das ZDF plant, uns beim Start und auf einer Teilstrecke zwischen zwei Checkpoints zu filmen bzw. zu interviewen. Der Bericht soll dann am 14.09. ausgestrahlt werden. Wir sind gespannt.

Kurz vor dem Start

Leonardo Cerami | 06.09.2010 @ 12:49
Nur noch wenige Tage, dann ist es soweit.

Am kommenden Samstag, 11.09.2010, um 07:30 Uhr geht's los.

Dann startet der erste Oxfam Trailwalker in Deutschland.  Und wir sind mitten drin. Wir haben trainiert, fühlen uns fit und gut vorbereitet und sind hoch motiviert. Es ging nicht immer alles glatt. Violas Verletzung hat uns zuerst einige Kopfzerbrechen  bereitet. Aber sie hat sich ganz gut erholt und ist fest entschlossen, den Lauf zu machen! Wir sind die letzten Wochen zusammen gewachsen, ein echtes Team geworden, was überhaupt nicht schwierig war. Wir hatten viel Spaß bei unseren Trainingseinheiten, haben viel gelacht und gequatscht. Und deshalb sind wir uns ganz sicher, dass wir die 100 km packen werden!

Um Missverständnisse auf zu klären: viele, mit denen wir gesprochen haben, glaubten, es handelt sich hierbei um eine Art Staffellauf. Nein! Die Teammitglieder starten gemeinsam, kommen gemeinsam an den Checkpoints an und laufen auch gemeinsam ins Ziel. Alle Teammitglieder laufen 100 km!

1 Team - 4 Personen - 100 km -
30 Stunden nonstop - quer durch den Harz!

So lautet das Motto.


Viele haben bereits gespendet. An alle nochmals unseren herzlichsten Dank. Ohne diese Spenden hätten wir gar nicht an den Start gehen können. Aber wir haben unser selbst gestecktes Spendenziel noch nicht erreicht. Alle, die noch etwas spenden wollen, können dies gern tun.

Warum für Kinder in der dritten Welt spenden, wenn es in Deutschland auch notleidende Kinder gibt? Eine berechtigte Frage, die uns oft gestellt wurde. Es gibt viele Organisationen, die in den unterschiedlichsten Bereichen tätig sind und gegen die verschiedensten Missstände angehen. Wir mussten uns für eine entscheiden. So haben wir uns bewusst für den Oxfam Trailwalker entschieden. Zum Einen, weil es um Hilfe für Kinder geht. Das ist immer eine gute Sache, egal ob es sich dabei um Kinder in Deutschland oder in anderen Ländern handelt. Zum Anderen, weil damit für uns eine sportliche Herausforderung verbunden ist, die ihresgleichen sucht. So können wir zwei für uns wichtige Dinge miteinander verbinden.

Am nächsten Wochenende, an dem der Lauf stattfindet, werden wir versuchen, unsere Eindrücke und Erlebnisse möglichst "live" in unseren Blog zu stellen. Mal sehen, ob es uns gelingt.
Jeder, der mag, kann sich so relativ aktuell über den Stand der Dinge informieren.

Wir haben natürlich auch unsere privaten Handys dabei. Matthias und ich sind jederzeit erreichbar. Wenn jemand wissen möchte, zu welcher Zeit unsere wackeren Wandersleute ungefähr durch's Ziel gehen, kann uns gerne anrufen. Oder aber hier im Blog nachlesen.

Bis die Tage...

Peter, Viola, Jürgen, Matthias, Nicole, Leo

XXL-Training: Unsere finale Vorbereitung - 65km durch Deister und Süntel

Peter Muessig-Trapp | 02.09.2010 @ 11:10
Für Samstag, den 28.8. hatten wir uns ein finales Training vorgenommen - quasi die Generalprobe für den Trailwalk . Mindestens sechzig Kilometer wollten wir laufen - denn wer sechzig Kilometer schafft, der schafft, wenn's drauf ankommt, auch hundert. Denken wir uns.

Gesagt, getan. Wir haben uns früh morgens getroffen, 7:30 Uhr (eine unmögliche Zeit für einen Samstag!), Nicole kam direkt vom Nachtdienst, und sind auf in den Deister, nach Wennigsen.

Die Route hatten wir vorher festgelegt, hier seht ihr sie, das war unser Plan:

XXL-Training - so war's geplant ...

Die Route kann man sich auf gpsies.com übrigens genauer anschauen, auf verschiedene Karten projizieren, man kann hineinzoomen und sich Kilometer-Etappen anzeigen lassen sowie die Route in allen möglichen Formaten herunterladen, z. B. um sie auf ein Navi zu spielen (Route auf gpsies.com).




Losgehen sollte es um 8:00 Uhr vom Waldkater in Wennigsen aus, es ist dann doch 8:30 geworden. Wir hatten unheimliches Glück mit dem Wetter, die Tage zuvor hatte es wie aus Eimern gegossen, fast ohne Unterbrechung, aber wenn Engel reisen ... :-) Wir hatten herrlichen Sonnenschein, fast gar keinen Regen, und es war insgesamt ein wunderschöner Tag.

Der einzige, der leider nicht dabei sein konnte, war Matthias: der verückte Hund musste umbedingt nach Süd-Tirol um mit 3000 weiteren Radlern 1850 Höhenmeter in zwei Stunden zu machen. Oder so. Und Leo war angeschlagen und konnte uns deshalb nur supporten. Was er toll gemacht hat! Geborgen wie in Abrahams Schoß, haben wir uns gefühlt. Wir hatten ja eigentlich gehofft, beim Laufen ein wenig abzunehmen. Aber bei dem Support müssen wir aufpassen, die Zunahme unter drei Kilo zu halten beim Trailwalk ...

Die Zeit verging wie im Flug, wir haben ganz viel gequatscht, über Gott und die Welt, ihre großen und ihre kleinen Dinge, wir konnten problemlos einen Bogen von der großen Politik bis zu den Endprodukten der menschlichen Ernährungskette schlagen - wenn man es recht bedenkt ist dieser Bogen ja oft auch viel kleiner als man es sich wünschen würde.

Wir haben gemerkt, wie gut Pausen tun. Jeder "Checkpoint", jedes Treffen mit Leo waren ein kulinarischer Höhepunkt und etwas, auf das wir uns gefreut haben. Das wurde um so wichtiger, je länger wir unterwegs waren. Wobei uns die Zeit viel kürzer vorkam, als bei den Trainings zuvor. Ist vielleicht auch etwas Psychologisches: Wenn man sich 60km vorgenommen hat, dann ist man bei Kilometer 30 noch frisch, wenn man 30km auf der Agenda hat, dann ist man bei Kilometer 30 auch platt.

Die Route war deutlich länger, als wir zuvor berechnet hatten. Das liegt wahrscheinlich daran, dass die ganzen kleinen Geraden, die man zwischen zwei Wegpunkte setzt, beim Zeichnen einer Route, dass die in Wirklichkeit natürlich nicht so gerade sind. Das läppert sich dann zu einer beträchtlichen Länge. Obwohl wir mit über 360 Punkten eigentlich schon eine ganze Menge getan hatten. Hinzu kam, dass der Hohenstein ca. 500m weit westlicher war, als wir angenommen hatten. Jedenfalls hätten wir laut Plan Bad Münder das zweite Mal nach 44km erreichen sollen, tatsächlich hatten wir dann (durchaus gut gelaunt und froh gemut) aber schon 50km hinter uns. Wir haben uns dann daher entschlossen, den Rückweg abzukürzen und den vorgesehenen Schlenker im Deister zum Annaturm wegzulassen. Ohnehin kamen wir in Bad Münder schon spät am Abend an und beim Aufbruch nach einem vorzüglichen Mahl in einem spanischen Restaurant war es bereits dunkel. Von den Schönheiten des Deisters konnte man ohnehin nichts mehr sehen und der Blick vom Annaturm hätte uns um diese Uhrzeit wahrscheinlich auch nichts gegeben (mal abgesehen davon, das wir vermutlich nicht mal rauf gekommen wären).

Noch einmal kurz zurück in den Süntel: Es lohnt sich sehr, sich den Hohenstein anzuschauen. Ein beeindruckender Fels und eine beeindruckende Aussicht! Überhaupt ist der Süntel eine wunderschöne Ecke, viel weniger bekannt als der Deister und darum auch nicht so überlaufen, aber mindestens so attraktiv. Man kann auch schön einkehren: Z. B. im Süntelturm (so haben wir's gemacht).

Naja. Jedenfalls sind wir nach gut 65km nachts um halb zwei erschöpft aber zufrieden beim Waldkater in Wennigsen wieder angekommen. Ich persönlich liebe ja diese Wanderungen in der Nacht nicht besonders: Man sieht nix von der schönen Natur, und ich finde es immer deutlich anstrengender als am Tage. Allerdings hört man viel und manchmal schauen einem Augenpaare hinterher oder in die Stirnlampe, Augenpaare, die vielleicht Rehen oder Hirschen gehören, oder Wildschweinen, oder Butzemännern, man weiß es nicht so genau ;-)

Einzig Jürgen war ein bischen erschrocken, weil ihm die Beine weh taten: Dick geschwollen waren sie und die Schuhe drückten. Aber, Jürgen: Gut, dass das auf der Generalprobe passiert ist, ein sicheres Zeichen dafür, das während des Laufes am 11./12. September alles gut gehen wird. Und darauf kommt's an! Viola, die sich vor wenigen Wochen ja den Fuß geprellt hatte, kam prima zurecht. Und auch bei den anderen war - außer kleineren Blessuren - nichts Dramatisches zu vermelden. Wir fühlen uns gut vorbereitet und wissen: Die 100km des Oxfam-Trailwalk am 11./12. September schaffen wir locker!

XXL-Training - und so sind wir tatsächlich gelaufen.
Und so sind wir dann tatsächlich gelaufen, insgesamt 65,6km und 1750 Höhenmeter in etwa 17 Stunden (mit Pausen).

Vollzählig!

Leonardo Cerami | 15.08.2010 @ 21:50
Jetzt haben wir es doch noch mal geschafft... uns am vergangenen Montag vollzählig zum Training zu versammeln. Zumindest teilweise. Jürgen hat später zu uns gefunden und Viola ist aufgrund ihrer immer noch andauernden Verletzung im Fuß irgendwann auf's Fahrrad umgestiegen... mit neuer Frisur. Aber zu einer kurzen Pause haben wir die Gelegenheit genutzt, uns gemeinsam ablichten zu lassen.



Dieses Mal aber sind wir nicht in den Deister gefahren. Wir sind in Hannover geblieben. Die Eilenriede, ein attraktiver Stadtwald in Hannover (gehört mit 650 ha zu den größten zusammenhängenden Stadtwäldern Europas), bietet auch einige Möglichkeiten für das ausdauernde Training; 80 km Wander-, 38 km Rad- und 11 km Reitwege... wenn auch ohne Steigungen und ohne spannende Geschichten wie im Deister.

Brockenwanderung (Nachtrag)

Leonardo Cerami | 15.08.2010 @ 21:41
Zur Trainingswanderung zum Brocken habe ich den diversen Berichten in den Blogs einiger Teams nichts weiter hinzuzufügen außer: danke an Anna vom Team GLC/Globetrotter für die Organisation. Ich persönlich fand die ausgesuchte Strecke landschaftlich sehr reizvoll (sofern denn nach dem Hellwerden etwas zu erkennen war), aber auch anstrengend. Alles in allem hat es mir sehr gefallen. Tolle Aktion!



PS1: wer Interesse an dem Foto hat, kurze Nachricht mit Email-Adresse...

PS2: Und jetzt mal ehrlich: wer verlässt eigentlich freiwillig eine Party, die gerade beginnt, zur Hochform aufzulaufen, um sich früh ins Bett zu legen, mitten in der Nacht aufzustehen und dann in Richtung Harz zu fahren? Das passiert doch nur jemanden, der am Trailwalk teilnimmt (liebe Grüße an Ralf und Michaela).

Förster aus dem Harz und Pressesprecher Landesforsten

Michael Rudolph | 12.08.2010 @ 13:33
Hallo liebes Team von den Weight Watchers,

das ZDF aus Hannover möchte mit euch Kontakt aufnehmen.
Kann mir jemand möglichst schnell einen Ansprechpartner mit Telefonnummer nennen??
Bitte Telefonisch unter 0171-9780410
Danke 

(Fast nur) Männer (fast) allein im Wald

Leonardo Cerami | 06.08.2010 @ 06:34

Für die heutige Runde haben wir fast vollzählig zusammen gefunden. Viola fällt verletzungsbedingt immer noch aus.

Da uns unsere letzte Tour ganz gut gefallen hat, haben wir uns entschieden, sie wieder zu gehen. Dieses Mal jedoch in die andere Richtung. Gestartet sind wir gegen 18:30 Uhr wieder in Egestorf. Über Kirchdorf, einen Teil des Kammwegs, mitten durch den Wald, vorbei am Fernsehturm zum Nordmannsturm und wieder zurück nach Egestorf.

Für die 25km haben wir dieses Mal allerdings ca. 20min weniger, also 5:20 gebraucht (inkl. Pause). Woran das wohl liegt? Vielleicht, weil dieses Mal unser Drill-Instructor Matthias dabei war?

Oder weil ein paar von uns die Strecke bereits kannten und es nicht so oft zu Suchaktionen nach dem richtigen Weg kam? Oder weil Nicole leckere überbackene Mettbrötchen mitgebracht hat und wir es kaum erwarten konnten, Ihr die schwere Last abzunehmen?

         

 Wer weiß.

Viel aufregendes gibt es dieses Mal nicht zu berichten. Irgendwo lag ein ziemlich großer Ast mitten im Weg.

Und irgendwo im Wald gab es plötzlich einen lauten Knall. Ein Jäger hat wohl Beute gemacht. Wir hatten allerdings die Hoffnung, dass durch den Schuß keine Wildschweine aufgeschreckt worden sind, die dann in panischer Flucht unseren Weg kreuzen könnten. Aber wir blieben verschont… dieses Mal    .

Männer allein im Wald

Leonardo Cerami | 31.07.2010 @ 21:47
Mit dem gestrigen Tag haben wir das nächste Training hinter uns. Und schon wieder nicht vollzählig. Viola fällt immer noch verletzungsbedingt aus . Matthias war pflegebedingt verhindert. Jürgen ist noch nicht ganz wieder hergestellt für die lange Strecke, die wir geplant haben. Nicole war verhindert. Und so blieben nur Peter und ich.

Dieses Mal haben wir uns eine Mountainbike-Strecke von 25km Länge ausgesucht. Um 18.00 Uhr sind wir gestartet, um auch in die Dunkelheit zu geraten. Nach 5:40 h waren wir am Ziel.

 

0 - 3,3 km: Startpunkt bis Nordmannsturm

Los geht es in Egestorf an der Waldstraße/Ecke Rottkampweg. Von dort aus gehen wir zum Kornweg hoch und dann weiter nach links in Richtung Bierweg. Weiter geradeaus ein kurzes Stück bis zum Fastweg, der schnell in den Kammweg mündet. Diesem folgen wir bis zum Nordmannsturm.

 

3,3 - 10,6 km: Nordmannsturm bis Fernsehturm

Am Nordmannsturm (roter Pfeil) sollen wir links abbiegen. Auf Anhieb ist aber kein Weg zu finden. Also gehen wir einige Meter zurück und siehe da, plötzlich ist da ein kleiner Weg, der quer durch den Wald führt.

Klasse, bergab über viele Wurzeln und mitten durch das Unterholz. Da macht das Mountainbikerherz einen Riesensprung. Unseres aber auch . Nach ca. 500m erreichen wir das Ende des Weges und stehen auf dem Wallmannsweg, dem wir vorbei an der Wallmannshütte folgen, bis dieser im Schulzeweg mündet. Hier geht’s nach rechts weiter zur Lauenauer Allee. Dieser folgen wir, bis wir uns wieder auf dem Kammweg befinden. Noch 700m, dann sind wir auf dem „Großen Hals“ am Fernsehturm.

 

10,6 - 17,1 km: Fernsehturm bis zurück zum Kammweg

Hier sollte irgendwo rechts ein Weg führen, den wir aber auch nicht sofort entdecken können. Schließlich ist da ein paar Meter zurück ein Trampelpfad. Der muss es sein. Also nix wie rein da, nachdem ich mich kräftig mit Zeckenspray eingenebelt habe.

Jetzt wird es spannend. Langsam wird es dunkel und der Pfad führt uns quer durch den Wald, über Stock und über Stein, durch Gebüsche und über unbefestigte Wege. Dass uns keine Wildschweinrotte überrascht hat, überrascht mich wiederum ein wenig.

Zwischengeschehen:

Wir nehmen uns vor, an der nächsten Bank eine kleine Pause zu machen. Mittlerweile ist es früher Abend, die Sonne ist kaum noch zu sehen und wir sind schon mehr als 2 Stunden gelaufen. Die nächste Bank soll unsere sein.

Als wir den Wildwechsel-Pfad verlassen, kommen wir auf einen Weg, der rechts in Richtung Königsallee führt. Diesen nehmen wir. Und siehe da, unterwegs ist auf einer kleinen Anhöhe auch tatsächlich eine Bank. Aber, und das hat mich echt verblüfft, die ist bereits besetzt. Da sitzt ein Mann, Brotzeit und Fantaflasche vor sich ausgebreitet, und macht eine Pause. Ganz allein. Sehr suspekt. Unseren freundlichen Wanderersgruß ignoriert er. Schlimmer noch. Er ignoriert auch uns völlig und schaut ganz einfach in eine andere Richtung. Wie unhöflich. Und sehr seltsam!  Ich muss gestehen, ich überlege kurz, was ich an Verteidigungsgegenständen bei mir führe. Außer teils bereits geleerten, teils noch gefüllten 0,5-l-Flaschen, einer Taschen- und einer Kopflampe, meinem Fotoapparat und der Wanderkarte nichts, was einigermaßen hilfreich wäre, wenn dieser seltsame Typ hinter einer Biegung auftaucht und uns bedroht.

Ach quatsch. Nix wie weiter auf der geplanten Route. Kurz vor der Mündung unseres Weges auf die Königsallee biegen wir rechts auf einen kleinen Pfad ab, rein in's Gestrüpp. Wieder quer durch den Wald, bei einsetzender Dunkelheit (und mit dem seltsamen Wanderer irgendwo im Rücken…).

Jetzt geht es wieder aufwärts, wieder über Stock, Stein, durch’s Gebüsch und über unbefestigte Trampelpfade. Lampen herausholen? Nein, noch ist es zu hell. Ein paar unbefestige Wege kreuzen den unseren. Das Gras, Farn und Brennesseln wird immer höher. Und wir mitten drin (wissen die Zecken eigentlich, dass das Spray speziell gegen sie wirken soll?). Dann stehen wir wieder auf der Lauener Allee, biegen rechts ab und folgen dieser zurück zum Kammweg nahe dem Fernsehturm.

 

17,1 - 22,4 km: Kammweg bis Kirchdorf

Diesen Teil der Strecke kennen wir bereits. Deshalb biegen wir nach 300m links in Richtung Bössquelle ab. Jetzt wird es auch Zeit für unsere Lampen. Es ist schon ziemlich dunkel und der Weg nur noch schlecht zu erkennen. Pfützen oder Löcher sind nicht mehr auszumachen.

Unterwegs finden wir dann auch eine Bank, auf der kein seltsamer Genosse sitzt. Die nutzen wir für eine kleine Pause. Peter packt bei der Gelegenheit seine Überraschung aus seinem Rucksackt: Kirschlikör aus Polen! Mit Schnapsgläsern! 

Lecker!!!

Nach dieser Stärkung geht es jetzt weiter. Umringt von Motten, Mücken, anderen fliegenden Nachtinsekten und von Fledermäusen. Ich kann leider nicht genau sagen, wie die Wege heißen. Aber wir befinden uns dann in der Nähe des Endes vom Bierweg.

Nach einer scharfen Linkskurve lassen wir das Bierweg-Ende hinter uns und folgen dem Weg weiter. Er endet auf einer befahrenen Straße. Wir haben die Max-Planck-Straße in Kirchdorf erreicht.

 

22,4 - 25 km: Kirchdorf bis Endpunkt

Dieser Straße folgen wir ein Stück bis zur Einsteinstraße. Hier geht es rechts herum wieder in die Wildnis. Endspurt.

Während Peter und ich uns auf die letzten Meter freuen, es kann ja nicht mehr weit sein, hören wir plötzlich links ein Rascheln im Wald. Dann ein lautes Röhren. Ein sehr lautes Röhren, das auch noch näher kommt. Und plötzlich bricht etwas links aus dem Gebüsch heraus, ca. 10m vor uns. Im Schein unserer Lampen können wir zwei glühende Augen ausmachen. Und einen riesigen Körper, der von links nach rechts genauso schnell wieder im Gebüsch verschwindet wie er aufgetaucht ist  . Das muss wohl ein Hirsch gewesen sein, der vor dem Röhren geflüchtet war. Dieses Röhren hat sich dann aber auch wieder von uns entfernt. Unser Schritt wird ein wenig forscher, wir nehmen ein klitzekleinwenig mehr Tempo auf, um die letzten Meter möglichst ohne Wildtierangriff zu überstehen. Diese ganze Aufregung auf den letzten Kilometer.

 

 

@Stefan: Danke für die Taschenlampe. Die ist echt klasse. Zum Gehen zwar nicht so geeignet, weil das Licht durch die Bewegung zu unruhig ist. Aber wenn man mal kurz etwas mehr Licht braucht, ist die gut zu gebrauchen .

 

@Jutta: ohne Licht nachts im Dunkeln durch den Deister? Nee, nee, das hast Du bestimmt noch nicht gemacht. Ich werd' es bestimmt auch nicht machen, schon deshalb nicht, um mir nicht die Haxen zu brechen oder die Füße in Pfützen zu tränken.

 

@unbekannten Ersteller der Strecke: danke dafür. Nicht nur mit dem Mountainbike macht diese Strecke Spaß.

  

Bis zum nächsten Mal.

Schneckenrennen

Leonardo Cerami | 27.07.2010 @ 20:01

Gestern war es wieder so weit: gemeinsames Training war angesagt. Doch leider waren wir wieder nicht vollzählig.

Wir Ihr unschwer erkennen könnt, fehlten zum einen Matthias und Viola. Zum zweiten war Jürgen noch nicht fit genug für eine längere Tour.

Viola, Du machst uns im Augenblick echt Sorgen. Hoffentlich kommst Du schnell wieder auf die Beine. Wir brauchen Dich!

 
Naja, es gab aber auch so genug zu sehen. Zum einen scheinen sich die Wildtiere im Deister tatsächlich an uns zu gewöhnen. Wir haben ein ganz schön dummes Gesicht gemacht, als uns eine Weinbergschnecke rechts überholte.Als wir ihr (insgeheim nicht ganz ernsthaft) mit dem Kochtopf gedroht haben, ist sie aber schnell in den Wald verschwunden.



Es war bereits fast dunkel und wir hatten uns tatsächlich verlaufen (vielen herzlichen Dank an den unbekannten Ersteller der GPS-Strecke). Als wir da so im Unterholz umherwanderten, um wieder auf den rechten Weg zu finden, machten wir auch noch einen unheimlichen Fund (s. Bild).

Ich bilde mir ein, das ist das Überbleibsel eines im Deister ansässig gewesenen Cro-Magnon-Menschen (hatten die so lange Kiefer wie eine übergroße Männerhand? Und gab es in dieser Gegend überhaupt Cro-Magnon-Menschen? Wer oder was knabbert an dem Rest von ihm? Nicht drüber nachdenken!).

Immerhin kam meine neue Kopflampe zum Einsatz. Tolles Spielzeug.
Und ich habe das erste Mal Leukoplast ausprobiert. Mit frisch „getapten“ (Neudeustch) Füßen hab ich mich auf den Weg gemacht. Gar nicht mal so schlecht das Zeug, wenn da nicht Betonkleber verwendet worden wäre. Nachdem man das „Tape“ wieder abgezogen hat, braucht man so schnell keine Pediküre mehr. Ich glaube, herkömmliche Pflaster für die potentiellen Blasenstellen tun’s auch.

Ach so, das wichtigste: wir haben 17 km in ca. 3,5 h mit 2 kleineren Pausen abgewandert (Peter, korrigiere bitte, wenn ich mich irre). Naja, nicht sooo viel, aber in Anbetracht des Wochentages und der fortgeschrittenen Stunde, in die wir zum Ende hin kommen, nicht übel.


Ach ja, noch ein ernstgemeinter Tipp von mir: unbedingt Anti-Zecken-Spray mitnehmen und sich nach jeder Tour gründlich untersuchen (lassen). Ich spreche aus leidlicher Erfahrung!

Bis zum nächsten Mal.

Einladung

Anna | 23.07.2010 @ 13:24

Hallo liebe Trailwalker,

 

langsam rückt unser großer Tag näher und bestimmt trainiert ihr alle schon ganz fleißig!

Aber immer so alleine durch den Wald oder über den Acker zu laufen wird ja langweilig… Und deshalb möchten wir euch alle einladen am 7.8. mit uns zum Sonnenaufgang auf den Brocken zu laufen.

So können wir unser Training mit einem tollen Naturerlebnis verbinden und auch noch nächtliche Wandererfahrung sammeln.

 

Wir wollen uns am 7.8. morgens um 2.00 Uhr auf dem Parkplatz Rose in Altenau treffen. Der liegt am Ortsrand von Altenau an der B 498. Bitte vergesst nicht eure schicken Stirnlampen J

 

Wir brechen dann zügig auf Richtung Torfhaus und von da aus geht es auf den Brocken. Um 5.49 Uhr sind wir dann nach 16 km hoffentlich alle auf dem Brocken angekommen und können gemeinsam unser Frühstück (Rucksackverpflegung) bei Sonnenaufgang genießen!

 

Gegen 6.45 Uhr treten wir dann den Rückweg über den Goetheweg, den dreieckigen Pfahl, Oderbrück, Oderteich und Wolfswarte an.

Die Gesamtstrecke beträgt ungefähr 35 km. Wir sind dann ca. um 11:00 Uhr wieder am Parkplatz und können uns erschöpft auf den Heimweg begeben.

 

Die genauen Kilometerangaben und das Höhenprofil werde ich durchgeben, wenn ich die Strecke abgelaufen bin.

 

Wir würden uns freuen, wenn ihr uns begleiten möchtet und wir freuen uns auf den Austausch mit anderen Teams! Gebt uns doch einfach Bescheid, ob ihr Lust habt mit zu kommen!

 

Vielen liebe Grüße,

 

Eva, Anna, Timo und Jens

das Oberharz Team GLC/Globetrotter

Krötenwanderung

Leonardo Cerami | 21.07.2010 @ 09:33
Nein, es hat auch diesmal nicht geklappt. Unser gemeinsames Wandern ist das letzte Mal von zwei standhaften Mitgliedern durchgezogen worden: Viola und Matthias!
27,1 km in 5:12 Stunden mit 620 HM Aufstieg und 615 HM Abstieg... Respekt!!! Daumen hoch dafür.

So wie Ihr berichtet habt, gab's ja einiges zu sehen. Die Tiere im Deister scheinen sich ja langsam an das Team zu gewöhnen:



Spannend muss ja auch das Wandern in Dunkelheit gewesen sein:

         
    (Viola bei Tageslicht)                                                                               (Viola ohne Tageslicht)

Dann hoffe ich auf das nächste Mal, dass wir es wieder alle gemeinsam schaffen, der Tierwelt das Fürchten zu lehren.

Gemeinsames Training (Nachtrag)

Leonardo Cerami | 14.07.2010 @ 21:16


Außer am Trainingswochenende im Harz haben wir es bisher noch nicht geschafft, vollzählig gemeinsam zu wandern. Letztes Mal war Peter wieder dabei, der seine Dienstreise beendet hatte. Dafür mussten wir aber leider auf Nicole verzichten, die arbeitstechnisch nicht am Training teilnehmen konnte.
Peter hat sich auch gleich einen guten Einstand verschafft. In seinem Rucksack hatte er ein richtig leckeres Picknick mit. Still und heimlich hat er es während einer kurzen Pause ausgepackt und verteilt: selbstgemachter Kartoffelsalat mit Leberkäse und Pfefferbeißer... läcka! (und natürlich fettarm, wie es sich gehört  ). Das scheint sich irgendwie zu einer Gewohnheit zu entwickeln, dass jemand einen kleinen Imbiss dabei hat...

   

Da hat es uns auch nichts mehr ausgemacht, dass uns kurz vor dem Ziel noch ein heftiger Regen überrascht hat. Im Gegenteil, das hatte den Vorteil, dass Jürgen und ich endlich mal unsere neuen Regenjacken ausprobieren konnten. Der Kauf hat sich gelohnt.

Nächstes Mal stehen die Sterne günstig, dass wir alle am Training teilnehmen. Viola ist aus dem Urlaub zurück, eine neue Dienstreise steht für Peter erst einmal nicht an, Jürgen wird wieder fit sein, Matthias sowieso, Nicole wird auch können und mir wird nix anderes übrig bleiben, als mich den anderen anzuschließen .

Deister, wir kommen... immer und immer wieder! Gnadenlos und schmerzbefreit!

Vielen Dank

Leo | 14.07.2010 @ 20:38
Nochmals vielen Dank an Weight Watchers für die großzügige Spende. Das hat uns vieles sehr einfach gemacht.

Blog

Lars | 29.06.2010 @ 08:10
Gratuliere, ihr habt hier eine richtig schöne Seite aufgebaut. Gerade die persönliche Seite gefällt mir gut.

Schönen Gruß vom Team Micromata (I + II)

Es gibt was zu feiern

Leonardo Cerami | 29.06.2010 @ 06:28
Zum wöchentlichen gemeinsamen Training haben wir uns gestern wieder im Deister versammelt. Matthias hat eine tolle Strecke herausgesucht. Von unserem letzten Startpunkt, einem Parkplatz in Wennigser Mark, sind wir zum Annaturm hinaufgegangen. Dann gings ein Stück zurück, um auf den Weg zum Nordmannturm zu gelangen. An der Flugsicherungsanlage vorbei und quer über den Nienstedter Pass haben wir den dann erreicht. Dann gings wieder ein Stück zurück, jedoch nicht den gleichen Weg, sondern auf der dazu parallel verlaufenden Mountainbikestrecke zum Nienstedter Pass. Die letzen Kilometer zum Parkplatz führten uns über den Polenzweg.
Unterwegs schwärmte Jürgen von einen kühlen Glas Rotwein und einem herzhaften Muffin mit Salami und Schafskäse. Prompt stimmten alle in das Schwärmen ein. Am Parkplatz angekommen wurde der Kofferraum geöffnet und, welch Wunder, darin befand sich eine Kühlbox mit Rotwein und Muffins . Das hatte natürlich seinen Grund. Jürgen hatte nämlich Geburtstag!!! HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH!
Und während wir unser Gläschen Rotwein und den Muffin zu uns nahmen, kam plötzlich eine langerwartete Nachricht. Unser Startgeld ist gesichert! YIPPIE! Das war gleich noch ein Grund zu feiern.
Schade, dass Peter immer noch im Ausland weilt und deshalb auch heute nicht dabei war!

Schwärzwälderkirschtorte ist über den Deister

Leonardo Cerami | 21.06.2010 @ 22:41
Wirklich schade, Peter, dass Du nicht dabei sein konntest. Wir haben heute tatsächlich unsere Runde durch den Deister gemacht (@Antje: die Torte musste weg  ; schade, dass wir uns doch noch verpasst haben). Bei bestem Wander-Wetter sind wir schnatternd bergauf und bergab gegangen... und haben bestimmt jedes Wildtier im Umkreis von 500m verschreckt. Einzig ein kleines Eichhörnchen war mutig genug, sich blicken zu lassen. Naja, aber da werden sich die Wildtiere wohl die nächsten Wochen dran gewöhnen müssen.

@Erika: danke für die netten Worte. Wir hatten auch eine Menge Spaß mit Euch!!!

Antje

Schwarzwälderkirsch | 21.06.2010 @ 14:54

Und wo seid ihr mit der Schwarzwälderkirsch hin, nachdem ich mich endlich nach getaner Arbeit mit Kaffee und Kuchen stärken wolltet? Matthias - noch einmal die besten aller Wünsche zu deinem Geburtstag.

Schön, euch kennen gelernt zu haben!

Antje

Danke!

Erika | 21.06.2010 @ 14:01
Ihr habt uns allen sehr viel Spaß gebracht. Ihr seid ein tolles Team - weiter so!

Trainingswochenende

Peter Muessig-Trapp | 20.06.2010 @ 21:20

Vor dem Training

Das Trainingswochenende war für uns eine Premiere: wir sind das erste Mal gemeinsam als Team gewandert. Das hat dazu geführt, dass wir uns fest vorgenommen haben, jetzt möglichst oft und regelmäßig gemeinsam zu trainieren... das nächste Mal gleich am kommenden Montag.



Nach dem Training

007

007 | 18.06.2010 @ 00:21
TzTzTZ

Trainingswochenende

Leo | 17.06.2010 @ 21:06
Es kann endlich losgehen! Das "In-2-Sekunden-Aufgebaut"-Zelt ist getestet (es lässt sich wirklich in 2 Sekunden aufbauen... und ca. 20. Minuten braucht man mit etwas Glück, um es wieder zusammen zu bauen... ), Schuhe sind geputzt, imprägniert, gewachst und eingelaufen (bei der Hausarbeit), Regenzeugs liegt bereit, Proviant ist eingekauft, Akkus für die Kamera sind voll. Jetzt muss sich nur noch die Wettervorhersage ein wenig in's Zeug legen, den für Samstag angesagten Regen auf Freitag vorzuverlegen ).

UND DANN KANN'S LOSGEHEN!!!

Peter

Peter Muessig-Trapp | 14.07.2010 @ 20:20

Jedes Jahr 3kg mehr - ist eigentlich gar nicht so viel. Aber mach' das mal über 20 Jahre ... Morgens hat mich immer so ein fetter Kerl im Spiegel angeschaut, den wollte ich irgendwann einfach nicht mehr sehen. Neujahr 2009 hab' ich dann gesagt: "Jetzt ist Schluss mit lustig". Und bin zu Weight Watchers gegangen. Mann, war das vielleicht ein schwerer Gang, das erste mal dahin zu marschieren: Peter ganz allein unter Frauen. Aber es hat dann doch gar nicht weh getan. 40kg sind runter jetzt, nun schleiche ich mich seit Monaten an die 85kg ran, gaaanz langsam, mal bischen zurück, mal bischen vor. Das schaffe ich auch noch. Im Frühjahr bin ich Marathon gelaufen. War ganz nett, aber da müsste sich doch eigentlich noch was drauf legen lassen? Klar, da ist doch dieser 100km-Oxfam-Trailwalk, mit dem knacke ich auch die magische 85! Und das ich dabei dann nicht nur mir selbst was Gutes tue, sondern auch noch was für Bildung in Afrika, das setzt dem dann die Krone auf. Let's make this world a better place!

Matthias

Leonardo Cerami | 23.06.2010 @ 05:18
  Ich möchte endlich wieder meine Schuhe binden können, ohne dabei die Luft anzuhalten und ohne einen hoch roten Kopf zu bekommen… deshalb habe ich mit Weight-Watchers mein teuren Weißbierbauch eliminiert.
Tolles Gefühl, wieder seine Füße zu sehen  .
Als nächstes dachte ich mir, ein tolles Team zu unterstützen, deren Teammitglieder höchst wahrscheinlich alle ihr größtes Ereignis im Leben durchführen werden, das ist auch eine Herausforderung! Schwupps, für einen guten Zweck bin ich immer zu haben, also war ich schneller als ich dachte Supporter.
Natürlich ist es für mich genau so wichtig, hier etwas gegen die Armut zu tun und unterstütze sehr gerne damit das Oxfam Team.
Also spendet auf unser Konto, damit wir starten können und, natürlich viel wichtiger, vielen Kinder in der dritten Welt auch die Möglichkeit zu geben, eine Schulbildung zu genießen.


Viola

Leonardo Cerami | 23.06.2010 @ 05:16
  Als mein Schwiegerpapa dieses Foto schoss (natürlich das mit den kurzen schwarzen Haaren) stand für mich fest: „Ich muss abnehmen“ und verlor im Weight-Watchers Treffen 13 kg. Allein die Vorstellung, jedes Jahr 1-2 kg mehr zu wiegen, ging gar nicht!
Jedes Gramm weniger mehr Lebensqualität und dann auf einmal auch Spaß an Bewegung  !
„Gemeinsam sind wir stark“ erlebe ich seit 9 Jahren als Coach in meinen Weight-Watchers Treffen in Laatzen und Hannover!
Dieses Team-Erlebnis möchte ich jetzt bei dem 100 km-Lauf erleben. Alleine die Vorstellung, gemeinsam durchs Ziel zu gehen, gibt mir die Motivation, die Herausforderung anzunehmen. „Schwitzen für eine gute Sache“ gibt dem ganzen noch eins drauf!
Unser Team und das Projekt begeistern mich und daher meine Bitte:
Spendet für uns, damit wir an den Start gehen können.

Jürgen

Leonardo Cerami | 20.06.2010 @ 20:31

 Warum Weight Watchers und Oxfam Trailwalker 2010?

Zwei Herausforderungen… eine davon habe ich geschafft: chronisches Sodbrennen, nächtliche Schweißattacken, sehr schlechte Blutwerte und akute Schlafapnoe gehören der Vergangenheit an. Durch meine Abnahme von 28 kg bin ich gesund und fit geworden … mir geht es wieder gut.

Jetzt bin ich in der Lage, durch meine aktive Teilnahme am Oxfam Trailwalker, dafür zu sorgen, dass es auch anderen gut geht… das ist meine zweite Herausforderung. Auch diese werde ich schaffen!

Nicole

Peter Muessig-Trapp | 20.06.2010 @ 20:02

Vor ca. 1 1/2 Jahren fühlte ich mich in meiner Haut nicht mehr wohl, ich musst etwas verändern. Also meldete ich mich bei Weight Watchers an. Mit jedem Kilo das ich verlor, bekam ich mehr Lust, mich zu bewegen und begann ein wenig zu joggen. Das erste Ziel war eine Maschsee-Runde (ca. 5,8 km), dann ein 10 km Lauf und nun... eine 100 km Wanderung. Damit unterstütze ich ein tolles soziales Projekt, stelle mich einer großen Herausforderung und lerne ein tolles Team näher kennen. Ich freue mich riesig und bin gespannt, wie alles läuft.

Leo

Peter Muessig-Trapp | 20.06.2010 @ 20:25
  Der dickste, der langsamste, der unsportlichste ... irgendwann hatte ich es satt, im Flugzeug nach einer Gurtverlängerung zu fragen, in Spezialgeschäfte gehen zu müssen, um viel zu teure Klamotten in meiner Größe zu kaufen, Dinge nicht tun zu können, die für Schlanke ganz normal sind; um nur einige Beispiele zu nennen. Und vor allen Dingen: irgendwann hatte ich es "satt", dass es mir körperlich nicht mehr gut ging: beginnende Beschwerden in den Knien, allgemeines Unwohlsein, schlechte Blutwerte... das war nur der Anfang vom Übel.
52 kg habe ich mit Hilfe der WeightWatchers über Bord geworfen. Der Dickste bin ich mittlerweile nicht mehr. Der langsamste und der unsportlichste auch nicht. Das habe ich vor allen Dingen mir selbst bewiesen. Ich laufe den Trailwalk zwar nicht mit, aber ich werde als Team-Supporter meinen Teil dazu beitragen, dass mein Team die 100 km schafft. Aber das wichtigste bei dem ganzen: es ist mit einem guten Zweck verbunden!

Bilder

Petra | 02.06.2010 @ 08:49
Wir haben auch ganz schön gebastelt bis wir die ersten Bilder in unserem Blog hatten. Aber es funktioniert. Schreibt erst einen Text und über euren Login ist dann auch das Bild/die Bilder einfügen möglich. Versucht es mal, es funktioniert und bereichert den Blog.

Liebe Grüsse vom Team Wandernadler