Hintergrund - mehr über die Oxfam Deutschland Projekte

 

 
 
 
 
 
 
 
 

Benin: Die Schule kommt zu den Mädchen

In Benin ist Kinderarbeit sehr verbreitet: Vor allem Mädchen müssen oft schon mit sechs Jahren auf den Märkten der Großstädte arbeiten, weil ihre Familien sie nicht ernähren können. Oxfams Partnerorganisation ASSOVIE errichtet direkt auf diesen Märkten Klassenräume, damit die Mädchen wenigstens einige Stunden in der Woche Unterricht bekommen.

Hier lernen sie nicht nur Lesen, Schreiben und Rechnen, sondern auch, wie sie ihre Rechte durchsetzen können. Dadurch haben sie eine Chance, den Kreislauf aus fehlender Bildung und Armut zu durchbrechen, um sich und auch ihren Töchtern eine bessere Zukunft zu ermöglichen.


 
© ASSOVIE

Demokratische Republik Kongo: Mädchen und Frauen setzen sich durch

Damit Mädchen auf dem Minembwe-Hochplateau im Osten der DR Kongo ihren Sekundarschulabschluss machen können, hat unsere kongolesische Partnerorganisation UGEAFI viele Ideen, von Energiespar-Herden, um die Arbeit im Haushalt zu erleichtern, bis hin zu Petroleumlampen, damit die Mädchen auch abends Hausaufgaben machen können.

Auch ihre Mütter, von denen viele keine Chance hatten, zur Schule zu gehen, sind begeistert von den neuen Möglichkeiten, die sich ihren Töchtern eröffnen. UGEAFI unterstützt auch sie dabei, Lesen und Schreiben zu lernen, und bietet danach Trainings für Existenzgründungen und schließlich Kredite an, mit denen die Frauen ihr eigenes Geschäft starten können.

 
 © Reinhild Schumacher/Oxfam

Sri-Lanka: Teepflückerinnen organisieren sich

Frauen leisten zwei Drittel der Arbeit und produzieren die Hälfte der Lebensmittel weltweit. Sie erhalten jedoch nur zehn Prozent der weltweiten Einkommen. Auch in Sri Lanka besteht diese Schieflage: 70 Prozent der Beschäftigten in der Teeproduktion sind Frauen. Sie übernehmen vor allem das körperlich sehr anstrengende, aber schlecht entlohnte Pflücken der Teeblätter. Doch in Gewerkschaften und Bauernvereinigungen sind sie kaum vertreten.

Oxfam fördert Kleinbäuerinnen, die Tee anbauen, damit sie ihre Produktion steigern können. Arbeiterinnen auf den großen Plantagen werden darin unterstützt, sich zusammenzuschließen und ihre Führungskompetenzen zu erweitern. Insgesamt will Oxfam faire Arbeits- und Handelsbedingungen im Teesektor auf Sri Lanka durchsetzen.

 
 © Carolin Gluck/Oxfam

Südafrika: Online-Vernetzung für Frauen

Um sich aktuell zu informieren und zu organisieren ist, das Internet heute unverzichtbar. Doch vielen Frauen fehlt der Zugang, da sie entweder keine Chance hatten, Lesen und Schreiben zu lernen, oder ihnen keine Computer zur Verfügung stehen. Oder beides. Hinzu kommt, dass auch der Umgang mit Geräten und Software gelernt sein will.

In Südafrika unterstützt Oxfam die Mitglieder von Frauenorganisationen dabei, sich zu vernetzen und dabei die Möglichkeiten des Internets voll auszuschöpfen. So finden beispielsweise Workshops statt, auf denen die Frauen lernen, Video-Clips zu erstellen und gezielt soziale Netzwerke zu nutzen, um sich öffentlich Gehör zu verschaffen – und das wwweltweit!

 
 © Woman`s Net

Pakistan: Frauen verändern ihre Welt

In ländlichen Gebieten Pakistans führen traditionelle Moral- und Ehrvorstellungen dazu, dass die Mehrzahl der Mädchen nicht zur Schule gehen und nur wenige Frauen eigenes Geld verdienen. Oxfams pakistanische Partnerorganisation Saibaan arbeitet mit Frauen und Männern im Distrikt Mansehra im Norden Pakistans daran, die Mitsprache von Mädchen und Frauen zu erweitern.

Zunächst wurden gemeinsam mit den Dorfgemeinschaften Häuser errichtet, in denen Frauen und Mädchen sich unter anderem zu Alphabetisierungs-Kursen, Workshops für Existenzgründerinnen oder Fortbildungen zu Gesundheit und Hygiene treffen können. Inzwischen werden in vielen Dörfern Mädchenschulen eingerichtet, und auch die Männer begreifen, dass die Entwicklung der Dörfer voranschreitet, wenn Frauen und Männer gemeinsam daran arbeiten.

 
 © SAAIBAN

Weitere Projekte

Sierra Leone: Frauen ergreifen die Initiative
Gemeinsam mit der Bevölkerung und den lokalen Partnern will Oxfam die Rechte von Frauen stärken.

Irak: Gegen Gewalt und Ehrenmord – für Schutz und Beratung
Das Frauenzentrum KHANZAD in Kurdistan bietet vor allem Frauen aus traditionellen Familienzusammenhängen einen gesellschaftlich akzeptierten und geschützten Raum.

Südafrika – „Ein sicherer Ort“
Das Frauenhaus „Tshireletsong“ – sicherer Ort – befindet sich in Lenasia, unweit von Johannesburg und Soweto.

Mali: weibliche Beschneidung verhindern

Burundi: Reduzierung der Gewalt gegen Frauen (WE CAN)

Pakistan: Frauenhaus


Schaut regelmäßig auf diese Seite. Wir ergänzen und aktualisieren unsere Beispiele aus der Projekt-Arbeit.





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